Freitag, 16. Oktober 2026

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Hopfenzeit

Sommerzeit ist Treffenzeit uuuund auch mal Partyzeit. 

Und richtig gut ist es, wenn es zusammentrifft. Eine Einladung stand im Raume und der galt es zu folgen, denn solche Kleinode müssen gepflegt werden.

Da wir zu zweit fuhren und vor Ort nächtigen angesagt war, viel die Fahrzeugwahl abermals auf den Kölner Lastenkarren. Da es auf dem Treffen sowieso eher Fordlastig zugeht, war das nun auch nicht gerade nachteilig. Der Transit hatte allerdings nach der Schwedentour noch so garkeine Zuwendung erfahren und hatte somit weiterhin seine Zickerreien zu bieten. Aber zumindestens war er auch immer noch Reisetauglich ausgestattet. Also egal, wird schon werden.

Freitags nach der Arbeit dann die Freundin abgeholt und wir machten uns auf die 2,5 Stündige Anfahrt ins Mindener Land.

 



Bein einfahren auf den Hof wurde schon das erste Bier durch das Fenster gerreicht....eigentlich habe ich es der Ersten die durch das Fahrerfenster schaute einfach aus der Hand genommen ^^



das letzte Licht noch für Fotos nutzen












der Platz für die Nacht hat eine feine Aussicht

























Joa, paßt



Essen tat Not





Trinken auch















In jeder Ecke machten die Leute entspannt was anderes

manchmal auch mit etwas mehr Intensität






was für die Hüften








So, genug gegessen.


















Das war schonmal wieder ein feiner Einstand. 

Irgendwie fanden wir dann auch wieder zum Transit zurück und konnten uns auf´s Ohr hauen.

Nächster Morgen:

Mhhhmmm....Viertürer ohne B-Säule und rahmenlose Scheiben. Tja, sowas konnte man früher bauen. Einfach so.











drunter wird´s ja nix mit dem Drehmoment


Der Tag war noch jung und wir machten uns mit auf den Weg noch andere Bekannte zu besuchen, welche quasi um die Ecke wohnen. 


Aufgrund von Platzmangel, wurden wir als Ladegut umgewidmet




Die Aussicht ist von hier hinten um Welten besser. Der Klang auch









Kurzer Halt am Supermarkt und prombt gab es dort eine skurile Begegnung. 

Da parkte nämlicht just Das da neben uns:

 




Höher gelegter Bolschwikentraum, fette Anlage voll aufgedreht, Riffelblechtrittbretter, Karre glänzt wie ein Speckschwarte, russischer Fahrer bestens gelaunt. Wir sahen aus wie die Heckenpenner und glotzten interressiert von der Ladefläche des angemümmelten Klassenfeindes. Man hatte Gründe sich zu untehalten.

Gibt nix was es nicht gibt.

Gute 10 Minuten später waren wir dann am Treffpunkt angelangt. Begrüßung mit Bier und direkt mal unsinnig Zeug auf der Ladefläche verrammelt.







Irgendwann lösten wir uns voneinander und es ging wieder Retour zum Treffen. Dabei dann noch ein paar herrenlose Kinder verschleppt und sie nach einer Irrfahrt durch die Felder irgendwo am Waldrand wieder ausgesetzt, damit die verkaterten Eltern nachher was zu tun haben.























So, genug für die Menschheit getan. Es ging endlich wieder an die Tränke.


Diesmal mit Livemusik




Jupp, hat geholfen













Gegen Abend kam noch ein Kumpel aus Hanover vorbeigebummelt. Und somit war die Marke gesetzt: all zu früh geht es heute nicht ins Bett.

 


Auf´s zu Bett gehen waren eh die wenigsten scharf

















Der nächste "Morgen" gestaltete sich daher recht gesittet und ruhig, hehe. Aber ich muß ehrlich sagen, das ich gerade in solchen Momenten den Kaffee vermisse. Das ich den nicht mehr trinken darf, ist bisweilen schon schmerzhaft.

 


So, nochmal ne kleine Runde drehen bevor es Heim geht


Irgendwann mußten wir uns loseisen und uns gewahr werden, das dieser kleine Ausflug auch schon wieder vorbei ist. 

Es war, wie auch die letzten Male zuvor, eine wunderbare und relaxte Feier im netten Kreis mit super Umfeld und einer tollen Gastgeberin. 

Danke dafür. 

 

Epilog.

Der Transit im übrigen, benahm sich immer noch ätzend. 

Also folgte die Tage drauf eine massive Durchsicht, ich prüfte und tauschte so ziemlich alles. Ventilspiel kontrolliert, Zündung geprüft, Kontakt und Kondensator gewechselt, Zündspule getauscht, Vergaser gereinigt, penibel zusammengebaut, Kerzen und Benzinfilter gewechselt und was weiß ich nicht noch.

Nix. Das Ergebnis blieb gleich. 
Zum kotzen. 
Also ging ich frustriert ins Bett. Nach einer Weile schreckte ich aber hoch.Vielleicht war es ja doch noch die Zündung? An der Verteilerkappe war nix zu sehen, aber das heißt ja nicht immer was.
Also nochmal raus, aber diesmal mit einer mit Wasser befüllten Sprühflasche bewaffnet. Motor angerissen und mal alles schön angesprüht. Zuerst gab es keine Reaktion darauf, aber nachdem ich kräftiger draufhielt, kam Unruhe in den Lauf.  
Oha!
Das war ein Zeichen.
Zu sehen war aber nix. Keine Blitze Weit und Breit. Erst als sich mit dem Schraubendreher an die Kabel und Stecker langte, gab es leichte, bläuliche Blitzchen am Schaft zu sehen. Und das sogar mitten an den Kabeln!
Wat?
Angefasst und es kribbelte in den Händen! 
Da war doch glatt die Isolierung der neuen Kabel (kamen kurz vor Schweden neu rein) irgendwie durchlässig. Es gab keine Löcher oder dergleichen, nix. Aber die Dinger leiteten den Strom untereinander weiter.
Kein Wunder das der Motor nicht sauber läuft.
 
Neue, alte, Silikonkabel vom Ford Mustang draufgesteckt - Ruhe. 
Der Motor läuft wieder wie es soll.
 
Der ganze neue Kram ist direkt was für die Mülltonne. Ich reue mittlerweile echt jedes Altteil was ich über die Jahre entsorgte.