Donnerstag, 3. September 2026

Gretchenfrage

Man mag es nicht glauben, aber am Buick passieren auch Dinge.

Endlich mal alles auf einen Platz geräumt und wieder zu Gemüte geführt, was da eigentlich los ist...oder nicht. Was ist zu tun? Was habe ich an Teilen? Was ist eigentlich nochmal alles im Arsch... usw.  

Selbst als Wrack ne Schönheit


Es ging zuerst daran das ganze Geraffel mal aufzutischen. Als erstes galt es die alten Kolben in Augenschein zu nehmen, es war echt schon zu lange her und ich vergaß über die Zeit zuviel. Zum Glück habe ich ziemlich viel aufgeschrieben und auch markiert.

 


Junge, ich hatte ganz verdrängt wie groß die Kollegen sind

So, genug rumgealbert. 


Ok, das ist eher Stuhl....

 

Gut, das wirft wieder alte Fragen auf. Ursprünglich geöffnet wurde der Motor ja, da er anfing ordentlich Öl zu fressen. Er tat dies zuvor schon, allerdings in einem Umfang welchen ich tolerieren konnte.

Nach dem abnehmen der Ölwanne, kam ja ein Stück Ölabstreifring zum Vorschein. Somit war die Lage klar...möglicherweise. es kann aber auch sehr gut sein, das der Motor verschlissen ist. Diverse Meßversuche förderten ja unterschiedliche Daten zu Tage.

Nja, egal. Also ich stehe jetzt erstmal vor der Frage, ob ich ihn so wie er ist  - bloß mit neuen Kolbenringen - wieder zusammendübel, oder ob ich das große Faß öffne und ihn auf das nächste Übermaß aufbohren lasse. Kolben und Ringe dafür habe ich ebenfalls da.

Hmm, mein Vertrauen in Motorenbauer liegt nahe bei Null und eigentlich lief er ja schön....#

Tja, da muß ich noch was drüber schlafen. 

 

Groschengrab


neue Ringe und paßende Zange

 

 



Aber erstmal durfte der Motor auf den neuen Montageständer umziehen 

 






 





Und noch eine kleine Sauerrei habe ich entdeckt. Eines der Kurbelwellenlager hat was abbekommen







Das wird wohl jetzt noch ein paar Nächte mehr drüber schlafen bedeuten.....








Mittwoch, 26. August 2026

Katana-Treffen in Fröndenberg

 

Da die Kiste gerade läuft, konnte dieses Treffen auch mal mit dem passenden Krad angesteuert werden.

Diesmal war Hotel angesagt, da ich auf Zelten einfach null Bock habe. Erleichtert wurde die Wahl dadurch, das besagtes Hotel direkt am Treffengelände steht, da kam man also auch auf allen Vieren bequem hin.
Naja, da war die Entscheidung schnell gefallen.
 
Freitag nach der Arbeit auf die Mühle gesetzt und hingegeistert. 85% der Strecke fuhr ich der Nase nach, denn die grobe Stoßrichtung reichte ja. Aber gegen Ende war naturgemäß oft anhalten angesagt, um die Strecke auf der Karte abzugleichen.
Jahaa, ich brauche ein Navi. I know. 
 
Gegen frühen Abend trudelte ich endlich auf den (ziemlich schönen) Platz ein.
Bier besorgt, Leute begrüßt und mir Fragen über meine Farbwahl gefallen lassen. Joa, so halt.
 
Das Wetter war perfekt. Sonnig ohne Hitze, leichter Wind. 
Herrlich, es kam sofort Feierlaune auf.













 

 

 
 

 

























 
Der nächste Tag, der Platz füllt sich: 
 
 
 

















 











Vorbereitung zur Ausfahrt






 
An der Ausfahrt nahm ich nicht teil, da ich A.) nicht soviel Spaß an sowas habe und B.) es auch einfach nicht gekonnt hätte aufgrund der vorangegangen Nacht....Prost.
 
















Die Zeit bis zur Rückkehr des Trosses vertrödelte man mit quatschen, ruhen, trinken und derlei Dingen

am Ende des Platzes gab es ein feines Plätzchen zum verweilen.






Nachdem alle wieder wohlbehalten zurück waren, gab es noch eine launige Auktion, welche die angereisten Briten abhielten. 
Hier wurden diverse neue Originalteile und dergleichen, an den höchstbietenden lautstark und lustig unter die Leute gebracht. Danach gab es die übliche Pokalverleihung und zum Abschluss auch noch Freibier.

Hopplahopp, da ging was! 

Sowieso war dieses Treffen sehr gut organisiert, toll gelegen und die Stimmung war gelöst und lustig. 

Gut gemacht. 



















































Am nächsten Morgen - nach einem guten Frühstück - machten wir uns alle recht zeitig auf den Heimweg, da im laufe des Tages Regen prognostiziert war. Nützte mir aber nix, denn ich bin mittendrin so dermaßen naß geworden....das war kurz vor ersaufen. Begleitet wurde dieser Traumzustand noch mit massiven Zündaussetzern (eine Zündspule hatte es zerlegt wie sich später herausstellte) 

Naja, irgendwas ist ja immer.