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Samstag, 9. Dezember 2017

Kalt erwischt

Gestern fuhr ich zur Halle da es dort Dinge zu erledigen gab. Die Fahrzeugwahl viel auf den 170er und nicht auf das Krad, da ich Transporttätgkeiten zu vollziehen hatte.
Tja, als ich an der Halle ankam - tief im ländlichen - schneite es schon stramm - und fing auch an liegen zu bleiben.
Ich dachte da so bei mir: "Hmm, dein einziges Fahrzeug mit Winterreifen ist doch glatt wieder mal nur dein Motorrad...."
Tja, plötzlich ist Winter...wie unerwartet im Dezember *Hüstel*...

Jetzt ist es nicht so, daß ich nicht schon seit Oktober vor habe mir für den 170er Winterreifen zu besorgen. ich bin mit meinen Winterfelgen sogar schon beim Reifenmenschen gewesen um mal zu sehen wie gut oder schlecht die Felgen so sind.
Auf der Wuchtmaschine stellte sich dann heraus, daß von meinen 7 (!) Felgen sage und schreibe zwei gut sind und der Rest schlecht bis unbrauchbar. Seitenschläge, Höhenschlage, alles auf einmal, ect.
Gut, das ist eher supoptimal.
Die Felgen die auf dem Wagen drauf sind, möchte ich eher nicht nehmen wollen, da dafür dann wieder die Diagonareifen (mit Schläuchen) abgezogen werden müßten - und im Frühjahr wieder drauf.
Das nervt wie die Sau und die Reifen sowie die Schläuche werden dabei auch noch schön strapaziert.
Möchte ich also nicht.
Tja, aber wie das so ist, die Zeit rast dahin und manche Planungen rücken im Alltagsgewusel in den Hintergrund.
Also stehe ich mit dem 170er schön auf dem Ländle und werde zugeschneit - ohne taugliche Reifen auf der Mühle und mit sieben blanken Stahlfelgen in der Garage.

Naja, was solls? Muß ich zurück halt vorsichtig fahren.
In tiefer Nacht trat ich dann auch die Heimreise an. Vor der Kür steht aber die Pflicht - und die hieß: Freikratzen!
Nachdem ich erkannte, das es zwischenzeitlich sehr viel geschneit hatte, sich der Nachthimmel mittlerweile sternenklar über mir ausbreitete und die Temperaturen deutlich unter Null Grad gefallen waren, durfte erst der Eispanzer von Vehikel entfernt werden.
Ein Eiskratzer war tatsächlich an Bord.

Die Rückfahrt war dann doch ziemlich unspektakulär. Geräumt und gestreut war zwar nix, aber es ging trotzdem gut voran. Warum auch nicht?
Letztlich bin ich früher - vor der Winterreifenpflich - auch sehr oft ohne entsprechende Winterbereifung rumgefahren. Und vor meiner Zeit hat man das auch hinbekommen.
Natürlich sind Winterreifen sehr viel besser bei so einem Wetter, keine Frage.

Heute hat es bei uns so dermaßen viel geschneit, das ich mit den Diagonalpellen nicht mehr die Straße hochkommen werde.

Insgesamt taktisch unklug.


Ein Blick aus der Halle weckte etwas Ungemach

da fing es gerade richtig an zu schneien


fängt ja gut an


an der heimischen Garage war es dann nicht mehr so extrem mit dem Schno - hier hatte der Vermieter schon den Platz entschnot








Dienstag, 19. Januar 2016

Kalte Finger Polka

Die ganzen "Klimawandel! Klimawandel! Es wird nie wieder Winter" - Mongos sind ja derzeit zum glück leise und man kann ganz in Ruhe den doch "hach wie überraschend" Winter im Winter genießen.
Manche gehen spazieren, andere rodeln, ich war schrauben.
Blöderweise ist es in der Halle ziemlich genau so kalt wie ausserhalb, weswegen es jetzt nicht der größte Quell der Freude ist dort zu schrauben. Macht ja nix, da ich eh kalte Pfoten habe, denn der Weg von Daheim zur Halle beträgt so rund 45 Minuten Fahrzeit. Da sind die Griffel mit der Umgebungstemperatur eins.
Gut, als es jetzt am Wochenende prallstes Schneetreiben mit laufend wechselnden Antauungsperioden und anschließender Blitzeisorgie für leicht beckackte Straßenverhältnisse sorgten, habe ich mir doch glatt Muttis Auto aufnötigen lassen.
In dem Fall war es aber eine weise Entscheidung, denn das wäre auf dem Motorrad garantiert mit Bruch geendet.
Nun ja, heute war es aber doch eine völlig andere Situation und ich bin mit Krad ins Bergische zur Halle gefahren.
Die Straßen waren auch relativ Schneefrei. In Kurven galt es natürlich ein bissel ruhiger durchzueilen. Aber so in der Näher der Halle waren die Straßen nicht frei geräumt. Nun, daß wäre doch mal der erste Test für die Winterreifen. Bei Nässe und kalten Straßen sind die schon schwer in Ordnung.

Aber wie schlagen die sich denn so bei Schnee?

Also auf unbefahrenen Schnee greifen die gut. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl dabei. Bremsen und Anfahren ohne Probleme. Selbst auf festgefahrener Schneedecke lief es noch sehr vertrauenserweckend, sogar Bergab.
Auf den glattgefahrenen Stellen kam schon etwas Unruhe rein. Aber mit diversen (leichten) Brems- und Beschleunigungstests konnte ich mich gut an die Rutsch - und Gleitgrenze rantasten.
Klar, auf Eis geht nix. Da braucht man nicht zu diskutiern. Dort hilft nur absteigen.
Richtig Spaß hat es gemacht über den völlig zugeschneiten landwirtschaftlichen Wege zur Halle zu fahren.
Das hob die Laune.

Also: Reifen auch im Schnee geil. Danke Heidenau.





Tja, in der Halle war es allerdings schwer schattig


und mit dem hereinbrechen der Nacht, kam auch der beißende Frost



Donnerstag, 13. Februar 2014

Schno

Da der diesjährige Winter sich hartnäckig dagegen wehrt aufzutauchen (bei uns hier zumindestens), stelle ich ein paar Bilder von weißeren Tagen ein.
Ich mag den Winter.
Gut, den Blödsinn mit dem Salz jetzt nicht so wirklich, aber das andere weiße Zeug finde ich supi.
Geht nicht jedem so, ich weiß.
Aber ich liebe es über verschneite Straßen zu fahren; Frost zu haben; Glätte die alle Sinne fordert; Handschuhe die sich um dürre Bakelitlenkräder krallen; ein Becher heißen Tee/Kaffee zwischen die Beine geklemmt; im Schneetreiben im Schleichgang durch die Nacht nach Hause zu fahren, wärend das Licht der Scheinwerfer wie zwei Finger durch die Flocken zittern; der Atem der an der Frontscheibe zu Eis gefriert, alle Geräusche die das Auto von sich gibt, klingen als wäre um alles eine Decke gelegt...

Bringt aber alles nur in einer alten Karre was.
In so einer neuen Wanze merkt man ja noch nicht mal, daß man lebt....

Also: Fahrt eure Altautos jeden Tag!
Nutzt sie wie eure Ahnen. Verschwendet eure kurze Lebenszeit nicht mit diesem modernen Spermüll.





















Montag, 2. Dezember 2013

Raureif










Dank an Caro für diese schönen Impressionen

Mittwoch, 12. Januar 2011