Ein Neuzugang hat sich eingefunden. Ich kann bei so Findelkindern ja nicht Nein sagen. Bewohnt und vernichtet jetzt den Garten.
Die Wohnung ist zu klein für den.
Ein Neuzugang hat sich eingefunden. Ich kann bei so Findelkindern ja nicht Nein sagen. Bewohnt und vernichtet jetzt den Garten.
Die Wohnung ist zu klein für den.
Es ist manchmal wirklich hart, was heutzutage noch in so manchen Scheunen schlummert. Und neien, ich bin nicht drüber gestolpert.
Hier mal ein 1940 Mercedes (W142) 320 Cabriolet mit Rometsch Aufbau!
Kommt mir von der Optik her bekannt vor. Sowas schweinegeiles.
http://justacarguy.blogspot.com/2021/12/barn-find-1940-mercedes-w142-320.html
...der erste Start war schon spannend muß ich dann doch zugeben. Vor allem verblüffend, denn der Motor war auf den ersten Riß da!
DAS hatte ich so garnicht erwartet. Schön rund lief er nicht - also zumindestens im Leerlauf. Sobald da Drehzahl ins Spiel kam lief er sauber. Naja, das muß sich auch alles wieder aufeinander einspielen. Den ersten Druckverlusttest nach der Bearbeitung machte ich im kalten Zustand nachdem der Motor am Tag zuvor Probelief. Sowas sollte im warmen Zustand gemacht werden, dessen bin ich mir bewußt, aber der letzte wurde auch im kalten gemacht, da der Motor nicht mehr laufen sollte. So hatte ich jetzt halt einen Vergleichswert.
Erfrischenderweise waren die nun gemessenen Werte dramatisch besser als zuvor und auch noch nahezu deckungsgleich. Die mittleren Zylinder vielen etwas ab, dort mogelte sich der Druck etwas an den Kolbenringen vorbei. Das ist im warmen vielleicht besser - muß ich noch prüfen. Aber zumindestens ging bei diesem Test nichts durch die Ventile. Das ist zumindestens schonmal ganz gut - bis hierhin.
Nun ist alles verbaut und ich bin mit dem Karren ein paar hundert Kilometer in der letzten Woche gefahren. Ein paar mal Ventilspiel kontrolliert/nachgestellt, Zylinderkopfschrauben nachgezogen usw. Dann fuhr ich in eine Werkstatt und wir haben an einem Profigerät nochmal geguckt was CO, HC und die ganzen anderen Werte so hergeben. Ein bissel nachstellen mußten wir den Vergaser, aber dann kamen sehr gute Werte hinten raus. Der Leerlauf hingegen gebietet sich immer noch nicht zu meiner Zufriedenheit, da er noch so ein spotzen inne hat und etwas schüttelt. Den Werkstattmeister hat dies nicht sonderlich beunruhigt und er riet mir erstmal so 2000 Kilometer abzureißen. Schön regelmäßig nach dem Ventilspiel und den Kerzen schauen und einfach fahren.
Pfff....einfach fahren - als hätte ich jeh was anderes gewollt!
Nun, bisher läuft der Motor gut muß ich sagen. Er zieht ordentlich, ist nicht übermäßig brummig oder gar laut und der Verbrauch pendelt sich langsam ein.
Völlig Neu: Morgens springt er auch bei Eiseskälte oder übelster Feuchtigkeit ohne Theater an und läuft auch direkt recht rund. Hier hat sich auf jedenfall extrem was geändert. Man muß nur zügig wegfahren, da der Startervergaser so heftig ist, das er die Kerzen unbedingt ersticken möchte. Aber das war tatsächlich schon immer so.
Also alles gut?
Hmm, ich weiß nicht. Das Hohnbild der Zylinder war ja nicht so schön. Viel zu tief und rauh waren die Spuren. Das war nicht sauber gemacht von den "Profis" und deswegen habe ich halt die Befürchtung, das der Schaden (scharf geschliffene Kolbenringe) wieder eintreten könnte aufgrund dessen der Motor beim letzten mal zum Nachbessern mußte. Ich traue denen zu, das die nochmal so stumpf waren und den gleichen Fehler wieder begangen haben.
Somit bin ich nicht ganz entspannt, weiterhin auf der Hut und etwas Spitzärschig unterwegs.
source: thefader
Alkohol ist eine Lösung
Nach ein paar Nächten ohne Schlaf ob des Gedankenkarusselles bezüglich des weiteren Vorgehens, rang ich mich zum handeln durch. Schrott ist der Motor zwar noch nicht, aber eigentlich auch nicht mehr gut. Also kann man ihn auch selber zurecht-, oder zugrunde honken. Anstoß zu diesem Unterfangen war ein Freund welcher glücklicherweise bei einem seeehr großem Unternehmen arbeitet, welchens sich damit beschäftigt Motoren zu testen und so Nebensächlichkeiten wie Kolbenringherstellung und dergleichen betreibt - weltweit versteht sich.
Nun, die Herrschaften sind üppigst gut aufgestellt mit diversen Gerätschaften und haben so quasi in der Wühlkiste unter der Werkbank noch so Werkzeuge liegen die unsereins nur für irre Summen kaufen könnte. Eines dieser teuren "Altertümchen" durfte ausgeliehen werden, da es eh nicht mehr benötigt wird - die haben da mittlerweile deutlich heftigeren und moderneren Kram zur Verfügung.
Wie dem auch sei, die Aussicht auf dieses Hilfsmittel gab der Nummer nochmal Schwung. Also habe ich mich auf den Weg zu einem Spezie für Motorkopfgeschichten gemacht und ihm meine Ventile hingelegt mit der Bitte diese zu prüfen und auf den erforderlichen Wert von 45° zu schleifen. Das war für den auch überhaupt kein Problem - im Gegensatz zu der Bude wo die Sachen vorher waren - und wurde auch schnell und preiswert erledigt. Inklusive Video und laaanger Beratung. Auf meine Frage hin wie es denn sein könne das diese Ventile vorher so ausgesehen haben, entgegnete er mir das dies schonmal sein könne wenn Ventile viel gelaufen hätten.
Öhm....whoaaat?
Als ich entgegnete das die Dinger keine 5000 Km runter haben, schaute er mich an wie ein Huhn wenn es donnert. "Nie und nimmer!" platzte es aus ihm heraus. Seiner Meinung nach haben die zigtausend Kilometer runter!!! Es wären ja sogar unterschiedliche Hersteller auszumachen - also nicht aus einer Charge! Also habe ich für Neue bezahlt und Alte bekommen.
Prima.
Die wurden wohl gebraucht besorgt, glasperlgestrahlt und sonst passierte nix. Astreiner Pfusch! Die Sitze zu prüfen/bearbeiten empfahl er zwingend - allerdings hielt er nichts vom selbermachen am eingebauten Herzen. Das kann ich verstehen wenn man sieht wie penibel es bei denen aussah, aber den Weg konnte und wollte ich nicht gehen. Das probieren wir lieber selber. Wenn wir da in den Sack hauen, dann ist das so. Mehr als Arbeit und die Kohle für Ventile und Kopfdichtung hat es monitär dann auch nicht gefordert.
Also: Attacke
| gereinigt und überarbeitet |
| mit Tuschierpaste mal prüfen |
| das ist nicht schlecht |
| dafür ist sein Nachbar um so beschissener - wie im echten Leben |
| Also wird es Zeit für das große Gerät |
| den passenden Piloten auswählen |
| wiegt ne Tonne und hat einen Fuß mit Elektromagnet |
| Einstellen |
| Ausrichten |
| Ansetzen |
| Der Nachteil beim arbeiten im Auto. Die Kurbel mußten wir stellenweise entfernen und mit der Ratsche arbeiten da uns der Platz ausging |
Messen und ständig prüfen war die nächsten Stunden (!) angesagt. Unglaublich wie die Zeit ins Land ging. Das war echt anstrengend.
| Hochwertige Speisen halfen uns durch den Tag |
| und wir brauchten auch fast einen Tag dafür |
| wir hatten nun auch keine Übung, aber dafür war es doch ziemlich erfolgreich - behaupte ich mal |
| Zum Schluß wurden alle Ventile und Sitze zueinander noch mit Tuschierpaste kontrolliert |
| und dann rein mit dem Pack |
| Kopf gereinigt |
| Neue - und vor allem - qualitativ hochwertige Kopfdichtung |
| festschrauben |
| Neue "heiße" Kerzen wurden auch spendiert |
| nachdem alles angeschlossen war, kam neues Kühlwasser an den Start |
| diesmal kam der Klassiker rein |
Ob sich der Aufwand gelohnt hat, ist noch nicht getestet bzw abzusehen. Zu verlieren hatte ich ja jetzt nix mehr, denn was der Motorenbauer da abgeliefert hatte, war ja nunmal nicht zu gebrauchen - also konnten wir es nicht mehr schlechter machen.
Ich bin gespannnt was das gebracht hat.
Hü oder Hott
source: https://www.kfz-ki-nms.de/lichttestplaketten/
Yeah, wer kennt das noch?
Manchmal findet man solch Überbleibsel in den Scheiben von alten Autos mit alten Besitzern, oder in alten Autos die weggestellt wurden. Früher wurde darum ein riesen TamTam gemacht. Schlechtes Licht war ein Thema, aber auch blendendes galt als gefährlich. Der ADAC warb für den Test, im Fernsehen wurde dafür geworben, Tankstellen und Werkstätten machten mit ect.
Witzigerweise gibt es diese Aktion immer noch! Kümmert nur keinen scheint mir wenn ich mir das so ansehe. Falsch eingestellte Scheinwerfer allerorten, oder gar nur Einäugige sind unterwegs - gut, das kann ja mal passieren.
Geil sind natürlich auch die Nebelleuchtenspakkos. Bei jedem Wetter ist die Kack Festbeleuchtung angemacht, weil das ja so toll aussieht - meinen sie wohl. Leider blendet die Scheiße besonders bei Regen wie verrückt.
Naja, es gibt ja immer was zu mosern. Natürlich werde ich auch älter und meine Augen werden auch nicht besser. Somit nerven mich solche Sachen halt mehr als noch vor ein paar Jahren.
Aber mal ohne Quatsch, bei den neuen LED-Scheinwerfern muß ich aber doch fragen welcher Vollmongo diesen Kram so durchgewunken hat? Jaja, ich kenne die Berichte wo erklärt wird, das das ja garnicht so blendet, sondern einem nur so vorkommt. Alles im Labor geprüft und das Gejammer gab es immer schon wenn neue Beleuchtungssysteme auf den Markt kamen, blablablubberschwätz.
Am Arsch, das geht nicht nur mir so. Egal welches Alter die Leute haben, es gibt keinen der nicht kotzt. Selbst die Fahrer die sowas an Bord haben empfinden entgegenkommende mit LED-Scheinwerfern als zu hell. Geradezu stechend hell. Und wenn die Kacke blendet, dann blendet sie halt. Xenon war hell, sehr hell und ungewöhnlich - mehr aber auch nicht
Habe ich ja auch was von das der Kram toll im Labor funktioniert. Auf der Straße ist das aber irgendwie nicht so gelungen. Schlechte Wegstrecke? Kuppen? Regen? Nasse Fahrbahnen? Alles zusammen? Hmmm? Funktioniert einfach nicht, es kommt einem immer die verfickte Supernova entgegen! Und dieser automatische Abblendscheiß macht exakt immer zu spät was es soll, da ist die Messe schon gesungen und der Gegenverkehr ist erblindet. Ist denen im Labor niemals in den Sinn gekommen das einem im Straßenverkehr nicht immer gleichwertige Verkehrsteilnehmer entgegenkommen? Motorräder als Beispiel? Kleine oder auch niedrigere Autos?
Das ist echt voll Scheiße. Man muß nicht einfach alles machen nur weil es geht. Etwas mehr Reifeprozess täte vielen Dingen gut bevor sie auf die Menschen losgelassen werden.