Sooo, jetzt habe ich ja schon ein paar Wochen Alltag hinter mir und muß
sagen, daß er sich recht gut schlägt.
Einzige Ausfallerscheinungen bisher waren ein zu früh öffnender
Thermostat und ein inkontinente Achsmanschette. Dies wurde mit einer
Neujustage aber wieder beseitigt. Der Thermostat kommt jetzt die Tage
mal dran.
Erfreulich ist auch, das die Elektrik ohne murren ihren
Dienst vollzieht. Da hat sich die Arbeit offensichtlich gelohnt. Macht
richtig Laune damit Nachts zu fahren.
Die Spur wurde jetzt auch
nochmal sauber eingestellt und mit der Zündeinstellung bin ich auch fast
zufrieden. Jetzt kam noch ein weiterer Ölwechsel dazu. Da habe ich dann
von 10W40 auf SAE 30 umgestellt. Das 10W40 habe ich zweimal
hintereinander als Spülöl verwendet. Mal gucken wie sich das SAE 30 so
verhält. Jetzt zum Winter hin muß ich eh wieder was dünneres nehmen.
Desweiteren hat man mit dem Wagen allerdings keine Ruhe. Also es ist
schon extrem, muß ich sagen. Egal ob beim Tanken, einkaufen oder aus dem
Auto aus/einsteigen - nahezu immer ist jemand zur Stelle der Redebedarf
hat.
Dabei sind die Meinungen durchaus geteilt. Der überwiegende
Teil ist fasziniert oder gar begeistert. Fremde Leute winken einen zu,
machen Fotos usw. Kinder reagieren auch hocherfreut auf den Wagen.
Und es gibt natürlich Menschen die das Äußere komplett ablehnen. Die sind teilweise richtig erbost!
Und dann gibt es auch noch so Leute wie meinen Nachbarn von gegenüber....
Der 170er ist ja wahrlich nicht mein erstes altes Auto und ich wohne schon länger hier,
aber jetzt, ja jetzt kam mein Nachbar rübergestiefel, beglückwünschte
mich und erzählte von seiner Ausbildung zum KFZ-Mechaniker Ende der
50er.
Er habe selber noch an diesen Autos geschraubt, darauf
fahren gelernt usw. Und er fand es toll, daß er so ein Auto wieder mal
zu Gesicht bekommt und ein "junger" Mensch sich noch dafür
interressiert. Ja und deshalb übergab er mir zu treuen Händen ein Buch,
welches er von seinen Eltern noch zur Ausbildung geschenkt bekam und
welches ihm zeit seines Arbeitslebens gute Dienste leistete:
Das ist ein fantastisches Buch. Der 170er wird hier auch recht oft als Beispiel herangezogen:
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Dienstag, 27. September 2016
Donnerstag, 23. Juli 2015
Macht mal...
Man merkt schon das sich die Zeiten geändert haben.
Vor einigen Jahren noch, hat es jetzt nicht so unbedingt jemanden interessiert, daß man ein altes Vehikel durch den Alltag scheucht. In der Regel haben sich die Leute gefreut und ab und zu gab es Gespräche an der Tanke.
Und es kamen einen auch andere alte Autos entgegen, selbst bei schlechtem Wetter. Das war natürlich schön.
Aber mittlerweile sehe ich selbst bei gutem Wetter maximal am Wochenende alte Karren. Und ich bin derzeit viel unterwegs.
Die Gesprächsthemen sind auch in eine andere Richtung abgewandert. Es geht oft um das Thema Geld; das die Fahrerei anstrengen und gefährlich ist; Umweltgeschwafel; welche Kleidung bei der Oldtimerrally ect.
Für viele ist es zur Spielerrei geworden.
Auch in der Wahrnehmung der Leute hat sich was gewandelt.
Vor 40 Jahren wurde man von allen doof angesehen, wenn man ein altes Auto gefahren hat. Heute wird man von den Leuten die einen Oldie haben doof angesehen wenn man sein altes Auto nicht nur Sonntags fährt.
Unter der Woche? Bei Regen gar? Und Winter geht garnicht. Da kippen die aus den Schuhen wenn man das nur erwähnt.
Unter der Woche drängeln die dich dann mit ihren Leasingkombis von der Bahn, aber am Wochenende sind sie 1000% Oldtimerfahrer.
Ich habe auch irgendwie keine Lust mehr mich mit dem drumherum zu befassen. Oldtimergazetten kann ich mir echt nicht mehr ansehen und Olditreffen sind auch eher naja.
Ich kann es auch garnicht genau festmachen woran das jetzt so liegt.
Letztlich ja an mir, da ich ja keinen Bock mehr darauf habe.
Irgendwie ist das alles so Folklore geworden. So freudlos...gezwungen.
Und echt nervig ist auch das Geldgelaber von den Menschen die nix damit zu tun haben. Nene, nicht die üblich Spritsaufkohlewegtankwartsbesterfreundsprüche von (dieselangetriebenen) "Coupe"treibern mit 4(!) Türen, sondern das man ja sooo viel Geld haben muß um so ein altes Auto zu bewegen. Naja, wenn man nicht schrauben kann und auch noch eine moderne Wanze sein eigen nennen möchte - sicher, dann ist das bestimmt ein schweineteurer Spaß.
Aber mal ehrlich: ich versage mir auch so einige Dinge. Flachbildglotze? Smartphone? Teure Klamotten? Lege ich keinen Wert drauf. Geht mir am Arsch vorbei. Ich tanke lieber.
Wochenende auf die Piste, abends essen gehen? Selten. Wir hänge manchmal bis tief in die Nacht im Motorraum rum. Ich bin meine Werkstatt und ich bin nicht nur der Fahrer. Ich bin zwangsweise auch mein eigener Schmiermaxe. Sonst geht das nicht - oder ich werfe noch mehr Geld drauf.
Aber ich mache das gerne. Ich tue es für mich. Ich finde meine Karren so geil, das ich am liebsten damit jeden Tag fahre (wenn ich den fahren muß - ist ja auch nicht immer der Fall). Ich stecke nicht soviel Zeit und Herzblut darein, um die irgendwo rumstehen zu lassen.
Letztlich ist es ja ganz gut, daß sich immer mehr Menschen mit den "Oldies" befassen. Ist ja auch sicher positiv zu sehen wenn ich so auf die Ersatzteillage (Reifen z.B.!) schaue. Die ist gut wie nie!
Und wenn man höflich bei den (mitunter nervigen) Fragen der Unbeteiligten bleibt, ist dies auch im Interresse der ganzen Sache.
Aber wenn ich so an die letzten Unterhaltungen mit Oldtimerbesitzern und zukünftigen Oldtimeranwärtern ("am liebsten SL oder Mustang") zurückdenke, dann schaudert es mich.
Mich hat das alles abstumpfen lassen. Freue mich schon garnicht mehr so, wenn ich was altes sehe.
Also, man sieht sich auf der Straße...nicht.
Vor einigen Jahren noch, hat es jetzt nicht so unbedingt jemanden interessiert, daß man ein altes Vehikel durch den Alltag scheucht. In der Regel haben sich die Leute gefreut und ab und zu gab es Gespräche an der Tanke.
Und es kamen einen auch andere alte Autos entgegen, selbst bei schlechtem Wetter. Das war natürlich schön.
Aber mittlerweile sehe ich selbst bei gutem Wetter maximal am Wochenende alte Karren. Und ich bin derzeit viel unterwegs.
Die Gesprächsthemen sind auch in eine andere Richtung abgewandert. Es geht oft um das Thema Geld; das die Fahrerei anstrengen und gefährlich ist; Umweltgeschwafel; welche Kleidung bei der Oldtimerrally ect.
Für viele ist es zur Spielerrei geworden.
Auch in der Wahrnehmung der Leute hat sich was gewandelt.
Vor 40 Jahren wurde man von allen doof angesehen, wenn man ein altes Auto gefahren hat. Heute wird man von den Leuten die einen Oldie haben doof angesehen wenn man sein altes Auto nicht nur Sonntags fährt.
Unter der Woche? Bei Regen gar? Und Winter geht garnicht. Da kippen die aus den Schuhen wenn man das nur erwähnt.
Unter der Woche drängeln die dich dann mit ihren Leasingkombis von der Bahn, aber am Wochenende sind sie 1000% Oldtimerfahrer.
Ich habe auch irgendwie keine Lust mehr mich mit dem drumherum zu befassen. Oldtimergazetten kann ich mir echt nicht mehr ansehen und Olditreffen sind auch eher naja.
Ich kann es auch garnicht genau festmachen woran das jetzt so liegt.
Letztlich ja an mir, da ich ja keinen Bock mehr darauf habe.
Irgendwie ist das alles so Folklore geworden. So freudlos...gezwungen.
Und echt nervig ist auch das Geldgelaber von den Menschen die nix damit zu tun haben. Nene, nicht die üblich Spritsaufkohlewegtankwartsbesterfreundsprüche von (dieselangetriebenen) "Coupe"treibern mit 4(!) Türen, sondern das man ja sooo viel Geld haben muß um so ein altes Auto zu bewegen. Naja, wenn man nicht schrauben kann und auch noch eine moderne Wanze sein eigen nennen möchte - sicher, dann ist das bestimmt ein schweineteurer Spaß.
Aber mal ehrlich: ich versage mir auch so einige Dinge. Flachbildglotze? Smartphone? Teure Klamotten? Lege ich keinen Wert drauf. Geht mir am Arsch vorbei. Ich tanke lieber.
Wochenende auf die Piste, abends essen gehen? Selten. Wir hänge manchmal bis tief in die Nacht im Motorraum rum. Ich bin meine Werkstatt und ich bin nicht nur der Fahrer. Ich bin zwangsweise auch mein eigener Schmiermaxe. Sonst geht das nicht - oder ich werfe noch mehr Geld drauf.
Aber ich mache das gerne. Ich tue es für mich. Ich finde meine Karren so geil, das ich am liebsten damit jeden Tag fahre (wenn ich den fahren muß - ist ja auch nicht immer der Fall). Ich stecke nicht soviel Zeit und Herzblut darein, um die irgendwo rumstehen zu lassen.
Letztlich ist es ja ganz gut, daß sich immer mehr Menschen mit den "Oldies" befassen. Ist ja auch sicher positiv zu sehen wenn ich so auf die Ersatzteillage (Reifen z.B.!) schaue. Die ist gut wie nie!
Und wenn man höflich bei den (mitunter nervigen) Fragen der Unbeteiligten bleibt, ist dies auch im Interresse der ganzen Sache.
Aber wenn ich so an die letzten Unterhaltungen mit Oldtimerbesitzern und zukünftigen Oldtimeranwärtern ("am liebsten SL oder Mustang") zurückdenke, dann schaudert es mich.
Mich hat das alles abstumpfen lassen. Freue mich schon garnicht mehr so, wenn ich was altes sehe.
Also, man sieht sich auf der Straße...nicht.
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Montag, 11. August 2014
Schrauben, Grillen, Dünnes labern...
Japp, so war der Samstag.
Schön geschraubt und danach mit Freunden an der Halle gegrillt und bis in die Nacht gemütlich geplauscht.
Nachdem alles geschraubt und auch alles gegessen war, verkrochen wir uns zum beisammensein in die Halle. Gemütlich gemacht und Benzin geredet...
Schön geschraubt und danach mit Freunden an der Halle gegrillt und bis in die Nacht gemütlich geplauscht.
| Große Wartung stand an. Zündung, Kerzen, Ventile, Luftfilter ect. |
| Ohje, hier war noch der Stumpf einer abgerissenen Schraube drin. Aber die ganze Stoßstange einspannen ging nicht. Also habe ich einfach das Blech ausgesägt. |
| So ging der Stumpf dann raus und das Blech schweiße ich beim nächsten mal wieder ein. |
| Der Abend kommt, der Grill geht an |
| Kurz vor Einbruch der Nacht wurde dann doch nochmal zum Schraubenschlüssel gegriffen... |
| Tja...dauerte doch was langer als "mal eben"... |
Nachdem alles geschraubt und auch alles gegessen war, verkrochen wir uns zum beisammensein in die Halle. Gemütlich gemacht und Benzin geredet...
Donnerstag, 13. März 2014
Ponypflege
Einem weiteren US-Pferdchen auf den Pelz gerückt. Aber bei diesem Wetter war das eine reine Freude. Und weil es schrauben an altem Eisen war, machte es sowieso Vergnügen.
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