Montag, 25. Juni 2018
Mittwoch, 6. Juni 2018
Blumenkübel
Steht seit Jahren hier auf dem Land mitten auf einer Weide rum. Ziemlich faul und schon mehr oder weniger mit dem Boden verwachsen.
Sonntag, 3. Juni 2018
Leistungsloch
Jaja, ich weiß. Der ganze Motor beim Käfer ist ein einziges Leistungsloch.
Ich kenne sie alle, diese Sprüche.
Aber bei meiner Wanze ist so ein unangenehmer Absacker beim anfahren vorhanden. Und soo sauber bzw leichtfüßig fährt er auch nicht. Zudem gibt es bei Vollast beim rausbeschleunigen an Steigungen so ein leichtes rasseln/klingeln.
Nachdem ich die Kerzen herausgedreht hatte, war die Kerze vom 3 Zylinder ziemlich hell. Hmm, aber ein Kontrolle des Ventilspieles förderte nix zu Tage.
Alles im Soll.
Aber gedanklich hatte ich schon die ganze Zeit den Verteiler im Verdacht. Die Unterdruckdose ist in Ordnung, der Zündkontakt neu (NOS) und sauber eingestellt ist er sogar auch noch. Aber ich glaube der gehört nicht zu dem Motor. Es muß immer der passende für den jeweiligen Motor sein, sonst gibbet sich da Ärger, nech?
Mein verbauter Verteiler kommt mir komisch vor, da die Markierung für den ersten Zylinder an einer eher untypischen Stelle ist. War bei allen anderen Käfern die ich hatte woanders.
VW hat ja unzählige Varianten an Zündverteilern mit verschiedenen Zündkurven in ihre Motoren verbaut (1200er, 1300er, 1500er usw) die sich untereinander auch noch unterscheiden. Ein ganz schön weites Feld. Jetzt konnte ich aber nicht so ganz herausfinden welcher wo verbaut wurde. Da der derzeit verbaute 34 PS Motor unbekannter Herkunft ist und nur das Baujahr (1981) bekannt ist, war zumindestens das ja eingegrenzt. Aber wer weiß was damals von was weiß ich wem da eingebaut wurde?
Da ich selber nur 1200er Käfer mein Eigen nennen konnte, hatte ich auch nur Teile für sowas im Fundus. Also habe ich einfach einen alten Verteiler mit neuem Kontakt bestückt und eingebaut.
Probieren geht über studieren:
Ja, das war gut.
Jetzt geht es sehr viel besser zur Sache. Das Anfahrloch und auch das klingen ist weg. Jetzt muß ich nur nochmal nach den Kerzen gucken ob das nicht nur eine Gefühlssache ist.
Ich kenne sie alle, diese Sprüche.
Aber bei meiner Wanze ist so ein unangenehmer Absacker beim anfahren vorhanden. Und soo sauber bzw leichtfüßig fährt er auch nicht. Zudem gibt es bei Vollast beim rausbeschleunigen an Steigungen so ein leichtes rasseln/klingeln.
Nachdem ich die Kerzen herausgedreht hatte, war die Kerze vom 3 Zylinder ziemlich hell. Hmm, aber ein Kontrolle des Ventilspieles förderte nix zu Tage.
Alles im Soll.
Aber gedanklich hatte ich schon die ganze Zeit den Verteiler im Verdacht. Die Unterdruckdose ist in Ordnung, der Zündkontakt neu (NOS) und sauber eingestellt ist er sogar auch noch. Aber ich glaube der gehört nicht zu dem Motor. Es muß immer der passende für den jeweiligen Motor sein, sonst gibbet sich da Ärger, nech?
Mein verbauter Verteiler kommt mir komisch vor, da die Markierung für den ersten Zylinder an einer eher untypischen Stelle ist. War bei allen anderen Käfern die ich hatte woanders.
VW hat ja unzählige Varianten an Zündverteilern mit verschiedenen Zündkurven in ihre Motoren verbaut (1200er, 1300er, 1500er usw) die sich untereinander auch noch unterscheiden. Ein ganz schön weites Feld. Jetzt konnte ich aber nicht so ganz herausfinden welcher wo verbaut wurde. Da der derzeit verbaute 34 PS Motor unbekannter Herkunft ist und nur das Baujahr (1981) bekannt ist, war zumindestens das ja eingegrenzt. Aber wer weiß was damals von was weiß ich wem da eingebaut wurde?
Da ich selber nur 1200er Käfer mein Eigen nennen konnte, hatte ich auch nur Teile für sowas im Fundus. Also habe ich einfach einen alten Verteiler mit neuem Kontakt bestückt und eingebaut.
Probieren geht über studieren:
| Also wie sich nachher herausstellte, gehörte der verbaute Verteiler nicht in einen 1200er |
| das sieht schon besser aus |
| nach der Zündung mußte auch das CO eingestellt werden |
Ja, das war gut.
Jetzt geht es sehr viel besser zur Sache. Das Anfahrloch und auch das klingen ist weg. Jetzt muß ich nur nochmal nach den Kerzen gucken ob das nicht nur eine Gefühlssache ist.
Vorbereitung
Der Motor vom Buick wird jetzt auch wieder in Angriff genommen. Diese Saison habe ich mit meinen Hauptautos schon abgehakt, dann kann ich auch direkt alles machen.
Die Zylinderköpfe habe ich schon letztes Jahr machen lassen. Puh, wie die Zeit rast!
Also ab mit dem Kram um den Motor rum:
Aber etwas Abwechslung im Schrauberhamsterrad gab es an diesem schwülen Tag auch noch. Zwei Freunde kamen mit ihren gerade fertig gestellten Suzuki Katana Umbauten vorbei. Am nächsten Tag soll es auf ein großes Treffen gehen.
Die Zylinderköpfe habe ich schon letztes Jahr machen lassen. Puh, wie die Zeit rast!
Also ab mit dem Kram um den Motor rum:
| der Klimakühler sieht noch ganz passabel aus |
| der Motorkühler hingegen nicht |
| dat muß wohl noi, wa? |
| zum Ausbau ist aber noch der Kühlergrill und die Frontsrebe im Weg |
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| So ohne Lampen ist schon geil. Aber ein Umbau auf die spätere Clamshell ist doch etwas sehr aufwändig. Sie ist halt wie sie ist. |
![]() |
| Aber es sieht schon verschärft aus. *Seufz* |
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| Sooo, da haben wir doch schön Platz geschaffen |
| Buicktypische kryptische Bezeichnung für die Motorvariante |
| immer noch ein Klötzchen |
![]() |
| sind ja amtlich geworden |
| Aber: Scheiße passiert. Besonders angesichts der Tatsache, das dies ein gerade erst montierter originaler neuer (also NOS!) Tank ist, wird es noch viel ärgerlicher! |
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Ein Fest
Ich mag ja alte Autos. Einige davon zumindestens.
Amerikanische Autos in alt mag ich sogar sehr.
Ich schätze ihre grobe unkompliziertheit und die Masse an verfügbaren Ersatzteilen. Aber es gibt natürlich auch hierbei Fahrzeuge bei denen ich schon beim bloßen Gedanken daran schlechte Laune bekomme.
Ein Paradebeispiel ist dieser Mustang Mach I von 1973.
Ein Auto das ab Werk schon eher schludrig zusammengenagelt wurde, technische Besonderheiten aufweist die jeder Brillianz entbehren und wo der Rotstift sowie die Ölkrise deutliche Spuren hinterlassen haben.
Wenn auf solch eine mobile Krücke auch noch Selberschrauber mit krimineller Energie losgelassen werde, ja dann kommt etwas besonders Grausames dabei raus.
Mir macht es nicht viel Freude daran zu arbeiten. Alles ist zermurkst, oder so billig verarbeitet das es schon immer kaputt war. Alles im Innenraum hat die Qualitat und Wertigkeit eines... - ja was eigentlich? So billigen Kunststoff gibt es heute noch nicht mal zum wegwerfen. Jeder Joguhrtbecher ist elastischer und von besserer Haptik als dieser Müll. man merkt in jeder Faser des Wagens das es hier schnell und billig sein mußte. Vermutlich wurde auch an den Entwicklern gespart, oder die verschiedenen Entwicklungsabteilungen wußten schlicht nichts voneinander. Die Diskrepanz zwischen manchen Bauteilen ist einfach nur hirnrissig.
Das Armarturenbrett ist so grausamst popelig das ein Birnchenwechsel in den Anzeigen schon zu seiner Vernichtung führt, wohingegen die Motorhaube- welche ja so garnichts tragen oder gar leisten muß - so dermaßen massiv ist, das sich zwei Mann schon mit dem wegtragen abkämpfen müssen. Stahl war günstig und bevor man Kohle und Zeit in eine leichte oder gar sinnige Konstruktion fließen läßt, macht man es so schwer bis es von alleine stabil ist.
Eine weitere Freude an der ganzen Nummer sind natürlich die metrischen Schrauben die von denkfaulen Honkern mit nahezu krimineller Energie in die zölligen Gewinde gewichst wurden. Aber selbst für die muß man dankbar sein. Denn eigentlich fehlen an dem Eimer locker die Hälfte der benötigten Schrauben. Die Karre wird zum Glück durch die Schwerkraft zusammengehalten - und durch Klebstoff. Anders wußten sich diverse Vorbesitzer wohl nicht zu helfen.
Aber gut, zumindestens sind wir dabei den gröbsten Murks zu beseitigen bzw. wieder in Funktion zu bringen
Diesmal war es die defekte Blinkerdingesneinheit in der Lenksäule.
Natürlich kommt man da nicht gut dran.
Juhu....
Amerikanische Autos in alt mag ich sogar sehr.
Ich schätze ihre grobe unkompliziertheit und die Masse an verfügbaren Ersatzteilen. Aber es gibt natürlich auch hierbei Fahrzeuge bei denen ich schon beim bloßen Gedanken daran schlechte Laune bekomme.
Ein Paradebeispiel ist dieser Mustang Mach I von 1973.
Ein Auto das ab Werk schon eher schludrig zusammengenagelt wurde, technische Besonderheiten aufweist die jeder Brillianz entbehren und wo der Rotstift sowie die Ölkrise deutliche Spuren hinterlassen haben.
Wenn auf solch eine mobile Krücke auch noch Selberschrauber mit krimineller Energie losgelassen werde, ja dann kommt etwas besonders Grausames dabei raus.
Mir macht es nicht viel Freude daran zu arbeiten. Alles ist zermurkst, oder so billig verarbeitet das es schon immer kaputt war. Alles im Innenraum hat die Qualitat und Wertigkeit eines... - ja was eigentlich? So billigen Kunststoff gibt es heute noch nicht mal zum wegwerfen. Jeder Joguhrtbecher ist elastischer und von besserer Haptik als dieser Müll. man merkt in jeder Faser des Wagens das es hier schnell und billig sein mußte. Vermutlich wurde auch an den Entwicklern gespart, oder die verschiedenen Entwicklungsabteilungen wußten schlicht nichts voneinander. Die Diskrepanz zwischen manchen Bauteilen ist einfach nur hirnrissig.
Das Armarturenbrett ist so grausamst popelig das ein Birnchenwechsel in den Anzeigen schon zu seiner Vernichtung führt, wohingegen die Motorhaube- welche ja so garnichts tragen oder gar leisten muß - so dermaßen massiv ist, das sich zwei Mann schon mit dem wegtragen abkämpfen müssen. Stahl war günstig und bevor man Kohle und Zeit in eine leichte oder gar sinnige Konstruktion fließen läßt, macht man es so schwer bis es von alleine stabil ist.
Eine weitere Freude an der ganzen Nummer sind natürlich die metrischen Schrauben die von denkfaulen Honkern mit nahezu krimineller Energie in die zölligen Gewinde gewichst wurden. Aber selbst für die muß man dankbar sein. Denn eigentlich fehlen an dem Eimer locker die Hälfte der benötigten Schrauben. Die Karre wird zum Glück durch die Schwerkraft zusammengehalten - und durch Klebstoff. Anders wußten sich diverse Vorbesitzer wohl nicht zu helfen.
Aber gut, zumindestens sind wir dabei den gröbsten Murks zu beseitigen bzw. wieder in Funktion zu bringen
Diesmal war es die defekte Blinkerdingesneinheit in der Lenksäule.
Natürlich kommt man da nicht gut dran.
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| Der Motor ist nach der Teilüberholung und Lackierung in den frisch renovierten Motorraum zurückgekehrt |
| So, ab hier wird es undankbar |
| Hmm, der Neue sieht irgendwie anders aus |
| In vielen Bereichen sind die Amis sowas von Stumpf und bei etwas simplen wie einem Blinker bauen sie so kompliziert wie möglich. |
| Fingerübungen an und durch die Lenksäule. Ein Auto groß wie ein Haus aber trotzdem für nix Platz. Ein Traum |
| So, sieht gut aus - paßt aber nicht |
| Aber das neue Zündschloß paßte dann wenigstens |
Juhu....
Leierkasten
Wenn mir gerade eines auf den Sack ging, dann war es die Schaltung am Käfer. Ein Musterbeispiel an mangelnder Treffsicherheit ist das.
Ich mußte jetzt einfach nachsehen was das ist. Bei dem ellenlangen Schaltgestänge (Heckmotor, Sie wissen schon) ist natürlich viel Raum für Fehler.
Aber als erstes nahm ich mal die Verbindung zwischen Schubstange und Getriebe in Augenschein und war damit auch schon auf des Pudels Kern gestoßen:
Der Gummi im Gehäuse hatte sich förmlich aufgelöst bzw verflüssigt. Auf dem Boden des Zentralrohres lag so eine Teerartige Masse. Das Gummi ist tropft dort herab. Ich vermute mal das hier noch der erste Gummi versuchte seinen Dienst zu verrichten, aber hier ist nix mehr zu holen. Die Schubstange läßt sich mehrere Zentimeter hin und her bewegen bevor sich was am Getriebe tut.
Na, so kann das ja nicht klappen.
Also muß ich wohl ein Neues bestellen....Moment!
Kurz flackerte ein Gedanke in mir auf. Ein Bild machte sich vor meinem inneren Auge breit. Liegt in der Gebrauchtschraubenkiste "Einmalallesbitte" nicht sowas rum? Schiebe ich das nicht immer beim suchen nach passenden Dingen hin und her?
Mensch, das wäre ja zu geil.
Also, aus dem Auto gespringt, zur Kiste geläuft und reingestaunt.
Tatsächlich!
Das benötigte Teil in Gut! Kann nicht wahr sein.
Vor ziemlich genau 20 (!) Jahren schlachtete ich einen Jeanskäfer und eines dieser Überbleibsel war doch glatt dieses Teil.
Na, wenn das keine Resourcenschonung ist.
Der Tausch ist eine leichte Fingerübung und der Unterschied beim schalten ist wie der berühmte zwischen Tag und Nacht.
Danke an den Teilemessi in mir.
Ich mußte jetzt einfach nachsehen was das ist. Bei dem ellenlangen Schaltgestänge (Heckmotor, Sie wissen schon) ist natürlich viel Raum für Fehler.
Aber als erstes nahm ich mal die Verbindung zwischen Schubstange und Getriebe in Augenschein und war damit auch schon auf des Pudels Kern gestoßen:
| unter der Rückbank schön im Keller des Vergessens haust dieser Komiker hier |
| mal mit Licht |
Na, so kann das ja nicht klappen.
Also muß ich wohl ein Neues bestellen....Moment!
Kurz flackerte ein Gedanke in mir auf. Ein Bild machte sich vor meinem inneren Auge breit. Liegt in der Gebrauchtschraubenkiste "Einmalallesbitte" nicht sowas rum? Schiebe ich das nicht immer beim suchen nach passenden Dingen hin und her?
Mensch, das wäre ja zu geil.
Also, aus dem Auto gespringt, zur Kiste geläuft und reingestaunt.
Tatsächlich!
Das benötigte Teil in Gut! Kann nicht wahr sein.
Vor ziemlich genau 20 (!) Jahren schlachtete ich einen Jeanskäfer und eines dieser Überbleibsel war doch glatt dieses Teil.
Na, wenn das keine Resourcenschonung ist.
| das Altteil ist aber sowas von zerballert |
Der Tausch ist eine leichte Fingerübung und der Unterschied beim schalten ist wie der berühmte zwischen Tag und Nacht.
Danke an den Teilemessi in mir.
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1964,
Dickholmer,
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Jeanskäfer,
Schaltung,
VW Käfer
Samstag, 26. Mai 2018
Gezündet
Gezündet im Sinne von gekauft habe ich mir dann doch endlich eine neue Batterie. Die "Alte" pfeift seit Monaten schon auf dem letzten Loch. Mal sehen ob die Varta länger hält. Aber ich sollte mich auch mal nach einem elektronischen Regler umsehen, denn der mechanische ist auch schon am schwächeln.
Irgendwas ist ja immer...
Das Motorrad fährt direkt besser.
Das Licht ist direkt besser.
Der Leerlauf ist direkt besser.
Wunder über Wunder.
Irgendwas ist ja immer...
![]() |
| Oh Yeah, eine Markenbatterie. Ich habe mich in Unsummen gestürzt |
| wurde praktischerweise mit Säure angeliefert |
| Zustände sind das hier |
| Hmm, ist jetzt nicht so alt wie gedacht |
Das Motorrad fährt direkt besser.
Das Licht ist direkt besser.
Der Leerlauf ist direkt besser.
Wunder über Wunder.
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Yamaha XS 250,
YB12A-A
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